Archiv für die Kategorie „True Stories“


Dienstag, 4. Mai 2010, von staromat

Regen im Kopf

Wer kennt sie nicht, diese verflixte Situation, wenn man in einem öffentlichen Verkehrsmittel mithört, wie andere Fahrgäste angestrengt nach etwas suchen und man selbst die Antwort schon längst im Kopf hat. Ein Filmtitel, eine Schauspielerin, ein Fussballresultat, egal was. Am liebsten möchte man hingehen und “Top Gun”, “Angelina Jolie” oder “2:1 Filipescu” in die Runde werfen, das käme jedoch gleichbedeutend mit dem Geständnis, dass man das fremde Gespräch belauscht hat. Ein ähnliches Dilemma liess mich gestern Abend total im Regen stehen.

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Freitag, 30. Oktober 2009, von staromat

Wenn französische Italienerinnen auf Deutsch anrufen

Ich habe es geschafft! Endlich habe ich es geschafft! Seit Jahren träume ich davon, lästige Anrufer auf elegante Art und Weise abzuservieren, statt bloss verärgert den Hörer auf die Gabel zu knallen (siehe: “Wenn das Marktforschungsinstitut zu früh klingelt“). Doch es musste Ende Oktober 2009 werden, ehe ich dieses Konzept erstmals gewinnbringend umsetzen konnte.

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Samstag, 17. Oktober 2009, von staromat

Punkt vor Strich mein Gott!

Neulich in einem Regionalbus irgendwo in der Dietikoner Pampas: Schon beim Einsteigen fielen mir zwei ca. 17jährige junge Frauen (alte Mädchen?) auf, welche sich in einem 4er-Abteil äusserst bequem installiert hatten. Ihre Konversation führten sie in einer Lautstärke, dass wir restlichen Passagiere zum Podiumsgespräch-Publikum degradiert wurden.

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Mittwoch, 12. November 2008, von staromat

Wenn der Stuhl zerbröselt

Eines der Hauptprobleme von Politikern in Regierungsämtern dürfte sein, dass ihnen von allen Seiten andauernd an den Stuhlbeinen gesägt wird. Was aber tun, wenn eben solches Unterfangen einmal zum Erfolg führt? Nhlanhla Nene, Vorsitzender des Finanzausschusses im südafrikanischen Parlament, bewies auf eindrückliche Art und Weise, dass in einem solchen Fall das Wichtigste ist, sich nichts anmerken zu lassen und äusserst cool unterzugehen.

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Samstag, 18. Oktober 2008, von deif

Caddy, we’ve got a problem

Lachen ist gesund und soll das Leben verlängern - und falls nicht, dasselbe wenigstens etwas lustig machen. Da gibt es diese Arten von Witzen, die wellenweise über uns herschwappen. Mal waren es die Österreicher, dann die Ostfriesen, die Mantafahrer oder Blondinen, die herhalten mussten. Erinnerst du dich auch an die “abstrakten Witze”. Sie hatten jedem Dadaisten unter uns das Leuchten in die Augen gezaubert!

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Dienstag, 30. September 2008, von deif

Im Fummel in den Rummel

Mailand, Mekka der Haute Couture. Hier trifft man sich und bestaunt die neusten Kreationen der renommiertesten Modeschöpfer der Welt. Mode ist Kunst und Kunst ist revolutionär. Das Noch-nie-Dagewesene fasziniert, imponiert und schockiert.

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Sonntag, 1. Juli 2007, von deif

Alle meine Entchen…

Als Kind hatte ich mal einen alten Zeichentrickfilm gesehen. Es ging um eine Made, die aus Versehen in eine Kiste kroch, die in ein Flugzeug geladen wurde, das in den Fernen Osten flog - und von da konnte sie nicht mehr zurück.

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Freitag, 4. Mai 2007, von deif

Adieu, Grégory Lemarchal

Es gibt im Leben Leute, von denen erfährt man erst, wenn sie schon gegangen sind. So ist mir das passiert bei Grégory Lemarchal, einem talentierten Sänger aus Frankreich. Er hat diese Welt am 30. April im Alter von kaum 24 Jahren verlassen.

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Donnerstag, 15. März 2007, von staromat

Black statt White

Just in diesen Tagen werden sie aus dem Verkehr gezogen, die letzten Schwarz-Weiss-Fotoautomaten, die in der Schweiz noch betrieben wurden. Für viele, die früher jung waren, verschwindet mit ihnen ein Stück der eigenen Jugendkultur, für die heutigen Kids dürfte der Verlust weniger gravierend sein. “Ey Mann! Isch sowieso mit ohni Farb gsi, dä Schrott!”. Ich selbst war nie ein grosser Sammler der viereckigen Schwarz-Weiss-Portraits, wurde jedoch einmal vom Automaten beim Hauptbahnhof so ziemlich aus dem Alltag geworfen.

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Dienstag, 13. März 2007, von staromat

Willst du mit mir ficken?

Aus den Memoiren eines DJs (1): Nachdem ich kürzlich im Abart quasi meine Platten an den Nagel gehängt habe, wird es Zeit für einen Rückblick. 10 Jahre lang Vollgas als Hitschlampe unterwegs, da kommen doch so einige Anekdoten zusammen! Eröffnen möchte ich die neue Logorö-Serie “Aus den Memoiren eines DJs” mit einer ziemlich direkt formulierten Offerte eines englischen AuPair-Mädchens, mit welchem ich vor ihrem unmoralischen Angebot noch nie ein Wort gewechselt hatte.

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Dienstag, 20. Februar 2007, von staromat

“Also, use!”

Heute bin ich zum ersten Mal in meinem Leben aus einem Restaurant geflogen. Erlebnisorientierte Gastronomie nennt sich dieses Konzept vermutlich. Es war aber auch ziemlich unerhört, Schinken statt Thon auf der Pizza zu verlangen.

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Donnerstag, 1. Februar 2007, von staromat

Wir leben Zürich

Wir leben Zürich! Was für ein fantastisches neues Motto für unsere little big city. Und es ist auch unglaublich nah am wirklichen Leben! Es erinnert mich extrem an von Jugendlichen ausgesprochene Sätze voller Inhalt wie “Ey Mann! Gömmer Langstrass oder gömmer McDonalds?”

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