Heute Mittag im Volkshaus-Café: Ich sitze mit dem Tages-Anzeiger an meinem Tisch und warte auf meine Bestellung. Da ich die Zeitung eigentlich am Morgen bereits gelesen habe, schweifen meine Augen ein wenig im Café umher. Es läuft nicht viel, das neue Jahr zeigt hier noch seine Startschwierigkeiten. Einzig in der Ecke sitzt eine junge Frau, nippt an einer Tasse und schreibt hin und wieder Notizen in ein kleines Büchlein. Sie sieht sehr schön aus, wirkt irgendwie zufrieden. Als sie mit einem sympathischen Lächeln einen weiteren Kaffee bestellt und danach verträumt in die Weite blickt, bin ich in ihrem Bann gefangen. Ihre Aura, die Ambience, alles wirkt wie in einem französischen Film, mit der Ausnahme, dass eine Nebenrolle an mich vergeben wurde und ich zu denken beginne.
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